SPIELEN LERNEN

Shamisen Spielen – aber wie?

Diese Plattform wurde ins Leben gerufen für all diejenigen, die orts- und zeitunabhängig lernen wollen. Aber beim Musizieren ist das Miteinander eine wichtige Komponente. Ich spiele gerne alleine und für mich, aber es ist etwas Magisches, beim Musik machen mit anderen zu kommunizieren, den Funken überspringen zu spüren. Ich kann also alle nur wärmstens dazu ermutigen, mit anderen zusammen zu spielen! Wenn möglich, stellt euch ein abwechslungsreiches Programm zusammen, dann macht das Spielen nicht nur noch mehr Spaß, sondern durch die verschiedenen Formate wird man ganz unterschiedlich aus der Reserve gelockt und wächst in Bereichen, derer man sich gar nicht bewusst war.

Im Verein

In Berlin haben wir den Shamisen Berlin e.V., der sich regelmäßig zum gemeinsamen Üben trifft. Schwerpunkt ist dabei Ensemblespiel und der Austausch von Erfahrungen untereinander. Und natürlich die Gelegenheit, andere Shami-Nerds kennenzulernen. Über das Jahr verteilt gibt es im Normalfall immer mal wieder kleine Auftritte, und geplant sind in Ergänzung Schülerkonzerte. Momentan trifft sich die Gruppe nur virtuell, um am Ball zu bleiben. Sobald aber Treffen wieder normal möglich sind, kann man auf der Zitadelle Spandau in netter Gesellschaft Shamisen spielen. Vorherige Anmeldung im Voraus per E-Mail an info@shamisen-berlin.de.

Ganz persönlich: One-to-One

Beim Lernen eines Instruments kann meiner persönlichen Erfahrung nach das Feedback durch einen Lehrer in seinem Wert gar nicht hoch genug geschätzt werden. Gerade am Anfang kann das gezielte Feedback zu Haltung und Grundtechniken durch erfahrene Lehrer einem Unmengen an Frust und Zeit (und Verletzungen) ersparen und den persönlichen Fortschritt enorm beschleunigen. Ich unterrichte deshalb besonders gerne Anfänger, weil hier die Weichen für das Vorankommen beim Spielen gestellt werden. Wenn nicht gerade Lockdown ist und ich im Lande bin, unterrichte ich vor Ort in Berlin. Über Zoom könnt ihr bei mir das ganze Jahr über Unterricht nehmen, sofern ich noch Platz in meinem Kalender habe.

International: mit Bachido auf Zoom

Durch die Corona-Krise mussten Kyle Abbott und ich unseren Gruppen-Unterricht in San Jose erst einmal auf Eis legen. Um die Schüler dabei zu unterstützen, weiter zu üben und den Anschluss untereinander nicht zu verlieren, veranstalten wir seit Mai 2020 ein wöchentliches Shamisen-Treffen, das Shamisen Group Live. Hier lernen wir gemeinsam neue Stücke und Drills und halten uns auf dem Laufenden, was im Leben der anderen so vor sich geht. Obwohl diese virtuellen Treffen aus der San Jose Gruppe entstanden sind, sind sie für alle Interessenten offen und deshalb eine fantastische Gelegenheit, Spieler aus anderen Ländern kennenzulernen. Wir treffen uns jeden Samstag um 21:00 Uhr bei Zoom.

Zeit- und ortsunabhängig: Videokurse

Momentan noch im Aufbau sind die Videokurse, über die Technik und Lieder gelernt werden können. Absolute Einsteiger werden hier genau so gut versorgt wie Spieler, die ihr Repertoire ausbauen möchten. 

Dieser Teil des Projekts nimmt die meiste Energie in Anspruch, weil viel ausgetestet, angepasst und optimiert werden muss. Wenn euch Videokurse besonders am Herzen liegen, dann könnt ihr den Prozess beschleunigen, indem ihr das Projekt bei Patreon unterstützt. Dort gibt es für alle Unterstützer außerdem noch exklusive Extras wie Giveaways, Technik-Drills und Noten zum Download.

Nach Noten und Gehör

Ganz klassisch lässt sich auch komplett auf eigene Faust lernen durch Ausprobieren und Nachforschen. Vor allem, wenn man schon Erfahrung auf anderen Instrumenten gesammelt hat, ist das ein spannender Ansatz. Einige Notenbücher gibt es demnächst im Shami-Shop zu erwerben. Ansonsten kann man auch Stücke nach Gehör lernen. So wurden früher alle Stücke gelernt, denn die Verschriftlichung von Musik ist eine sehr moderne Erfindung. Und in den Noten kann sich auch niemals alles wiederspiegeln, was in der Musik los ist. Sich innerlich von geschriebenen Noten zu befreien wirkt sich normalerweise sehr positiv auf das Spielen selbst aus, weil der Fokus dann auf andere Aspekte gelenkt wird als aufs Notenlesen.

Intensiv: Workshops

Ich persönlich liebe Workshop-Formate, weil man sich mit Gleichgesinnten intensiv durch neues Material wühlt und man so tief in die Materie einsteigt, wie man es sonst eigentlich nie schafft. Workshops bieten nicht nur viel Inhalt, sondern auch Gelegenheit zu Feedback, zum Freundschaften knüpfen, und zum Wachsen. Für mich immer absolute Highlights.
Workshops finden unregelmäßig über das Jahr verteilt statt und sind in der Regel auf bestimmte Leistungsgruppen ausgerichtet, also beispielsweise absolute Anfänger, die noch nie ein Instrument angefasst haben, Anfänger mit Vorkenntnissen, oder auch Fortgeschrittene, die an der Technik und am musikalischen Ausdruck feilen.

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